Tierisch in Balance

Taping beim Pferd

Taping beim Pferd – eine sinnvolle Ergänzung nach physiotherapeutischer und osteopathischer Behandlung

Taping beim Pferd ist eine unterstützende Maßnahme, die gezielt nach einer physiotherapeutischen oder osteopathischen Behandlung eingesetzt wird. Ziel ist es, die zuvor behandelten Strukturen zu entlasten, Therapieergebnisse zu stabilisieren und den Körper des Pferdes in seinem natürlichen Heilungsprozess zu begleiten.

Das kinesiologische Tape ersetzt keine Therapie, sondern dient als verlängerter therapeutischer Impuls, der das Pferd auch in den Tagen nach der Behandlung unterstützt.

Warum Taping nach Physiotherapie oder Osteopathie sinnvoll ist

Nach einer manuellen Behandlung wurden Blockaden gelöst, Spannungen reguliert und Beweglichkeit verbessert. Das Tape kann anschließend helfen:

  • die neu gewonnene Bewegungsfreiheit zu erhalten,

  • behandelte Muskeln, Faszien und Gelenke zu entlasten,

  • den Stoffwechsel im Gewebe anzuregen,

  • Fehlbelastungen im Alltag oder Training zu reduzieren,

  • die Eigenwahrnehmung des Pferdes positiv zu beeinflussen.

 

Durch die elastische Struktur wirkt das Tape bei jeder Bewegung sanft auf Haut und Faszien ein und unterstützt so die Nachwirkung der Therapie.

Wirkungsweise des kinesiologischen Tapings beim Pferd

Das Tape wird direkt auf dem Fell aufgebracht und wirkt über:

  • Hautrezeptoren (über das Fell)

  • Faszien

  • Muskulatur

  • das neuronale System

 

Die entstehende Mikrobewegung zwischen Haut und Unterhaut fördert Durchblutung und Lymphfluss und kann Spannungszustände regulieren – ideal, um eine vorausgegangene Behandlung zu unterstützen und zu festigen.

Beispiele für Tape-Anlagen nach therapeutischer Behandlung

Je nach Befund und Ziel der Behandlung kommen unterschiedliche Tape-Techniken zum Einsatz, zum Beispiel:

  • Muskeltape nach physiotherapeutischer Behandlung, z. B. im Rücken-, Hals- oder Kruppenbereich zur Entlastung beanspruchter Muskelgruppen.

  • Faszientape nach osteopathischer Behandlung, um neu gelöste Strukturen beweglich zu halten und Verklebungen vorzubeugen.

  • Lymphtape nach manueller Therapie zur Unterstützung des Lymphabflusses bei Schwellungen oder Stoffwechselbelastungen.

  • Gelenkstape zur leichten Stabilisierung von Gelenken nach Mobilisationen.

  • Sehnen- und Narbentape zur Förderung der Durchblutung und Regeneration nach vorangegangener Behandlung (in Absprache mit Tierarzt).

Wann wird Taping eingesetzt?

Taping wird ausschließlich gezielt und individuell eingesetzt, zum Beispiel:

  • im Anschluss an eine physiotherapeutische oder osteopathische Behandlung

  • zur Stabilisierung des Behandlungsergebnisses

  • in der Rehabilitationsphase

  • unterstützend im Trainingsaufbau nach einer Therapie.

Cookie Consent mit Real Cookie Banner